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Ein Impuls zum Beten und Nachdenken für diese Woche

Petrus und Paulus

Petrus
Er glaubte, übers Wasser gehen zu können, wollte Jesus folgen bis in den Tod am Kreuz und musste schließlich einsehen, dass er über einen Schritt auf dem Wasser (Mt 14,29f.) und den Vorhof des hohenpriesterlichen Palastes nicht hinauskam (Joh 18,15).
Als Petrus nicht verstand, als er versank und als er leugnete, Jesus zu kennen, war dies kein Grund für Gott, mit Petrus zu brechen und seine Beziehungsgeschichte zu beenden. Jesus weist ihn zurecht und reicht ihm gleichzeitig die Hand.

Paulus
Ob der heilige Paulus sich als Saulus, wie er wohl seit seiner Geburt hieß, über eine schützende Sonnenbrille gefreut hätte, als er blind wurde? Wahrscheinlich wäre er froh gewesen, wenn ihm zu diesem Zeitpunkt niemand hätte in die Augen schauen können. Denn in den Augen des starken Saulus konnten die Menschen seine Gebrechlichkeit und Schwachheit sehen, eben Paulus, das heißt „der Kleine“:
Seine Umkehr geschah am Tage. Ihm wurde schwarz vor den Augen (Apg 9,8f.). Als er wieder sehen konnte, begann für ihn ein neuer Tag. Er sah wieder, aber er sah die Wirklichkeit – seine eigene und die der anderen – in einem neuen Licht. Die Begegnung mit Jesus verändert seine Perspektive.

Petrus und Paulus
Nicht ideale Antworten stehen am Beginn der Berufungsgeschichten, sondern die persönlichen Antworten, mit Zittern und Zagen, einem Gefühl der Überforderung: zur Zeit der Heiligen Petrus und Paulus wie in unserer Zeit.

Manfred Kollig

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