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Tägliches Gebet - 2018-01-12

Gottes Gegenwart

Gott ist bei mir, aber noch mehr,
Gott ist in mir, schenkt mir Leben.
Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen:
Es durchzieht meinen Leib, meinen Geist, mein Herz,
mein ganzes Sein.

Freiheit

Ich spüre ein Bedürfnis, den Lärm draußen zu lassen,
den Lärm, der stört und trennt,
den Lärm, der mich durchdringt und mich abkapselt.
Ich spüre das Bedürfnis, wieder auf Gott zu hören.

Liebende Aufmerksamkeit

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt.
So kann ich es mir erlauben, zu schauen, wie es mir ehrlich geht.
Wie war der vergangene Tag? Wie fühle ich mich im Augenblick?
Ich teile meine Gefühle ganz offen mit Gott dem Herrn.

Das Wort Gottes

Markus 2:1-12

Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im Stillen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott? Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.

Gedanken zur Schriftstelle von heute

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  • Wir tun uns nicht leicht mit der Sünde, weder theologisch noch im konkreten Alltagsleben. Natürlich machen wir Fehler – aber die lassen sich doch korrigieren. Natürlich tun wir anderen Menschen Unrecht oder verstoßen gegen Gesetz und Regeln – aber dafür können wir uns doch entschuldigen und selbst einen Beitrag zur Wiedergutmachung leisten. Oder?
  • Was bedeutet Sünde für mich? Habe ich mich vielleicht einmal schuldig gemacht in dem Sinn, dass mein Denken oder Handeln bewusst oder unbewusst Folge eines entschiedenen Neins zu Gott gewesen ist? Wenn sich tief in uns das Gewissen regt, spüren wir vielleicht, dass es Dinge gibt, die sich nicht mit einer Entschuldigung oder einem Bußgeldbescheid aus der Welt räumen lassen. Gerade dann jedoch ist die Zusage von Jesus in diesem Evangelium ein großer Trost.
  • Herr, du bis nicht gekommen, um mich zu verurteilen, sondern um zu suchen, was verloren ist, und mich zu retten, wenn mein Herz mich anklagt. Nimm mich, wie ich bin, mit all dem, was ich an Schuld mit mir trage.

Gespräch

Wie hat Gottes Wort mich berührt? Ging es an mir vorbei?
Hat es mich getröstet, oder mich dazu bewegt, einen neuen Weg einzuschlagen?
Ich stelle mir vor, wie Jesus selbst neben mir sitzt oder steht;
ich wende mich ihm zu und teile ihm meine Gefühle mit.

Abschluss

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit, in Ewigkeit.

Amen

Wenn Ihnen das Beten auf dieser Seite gut getan hat oder wenn Sie Anregungen oder Ideen für uns haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag und Gottes reichen Segen!

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