User Settings

  • Background
  • Fade speed
  • Music
  • Text size
Choose a backgound theme.
Choose the speed the daily prayer fades between stages.
Choose music to play during the daily prayer.
Choose the size of the text for your daily prayer.

Tägliches Gebet - 2019-08-21

Gottes Gegenwart

Indem ich hier sitze, nehme ich das Schlagen meines Herzens wahr,
die Ebbe und Flut meines Atems, die Regungen meines Geistes:
Alles Zeichen von Gottes schöpferischem Wirken in mir.
Ich halte kurz inne und mir wird bewusst, dass
Gott da ist, in mir.

Freiheit

Ein dicker, unförmiger Baumstamm würde es nie für möglich halten,
dass aus ihm eine Statue werden könnte, bestaunt als Wunder der Kunst;
niemals würde er sich dem Beitel der Bildhauerin unterwerfen,
die mit ihrer Begabung sieht, was sie daraus machen kann. (Hl. Ignatius)
Ich bitte um die Gnade, mich von meinem barmherzigen Schöpfer formen zu lassen.

Liebende Aufmerksamkeit

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt.
So kann ich es mir erlauben, zu schauen, wie es mir ehrlich geht.
Wie war der vergangene Tag? Wie fühle ich mich im Augenblick?
Ich teile meine Gefühle ganz offen mit Gott dem Herrn.

Das Wort Gottes

Matthäus 20:1-16

Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.

Gedanken zur Schriftstelle von heute

Active
Default
  • Für eine Stunde Arbeit so viel Geld bekommen wie andere, die zwölf Stunden dafür arbeiten müssen. Eine Frechheit! Wenn ich auf die Banker schaue oder darauf, dass acht Menschen auf dieser Erde genau so viel Vermögen besitzen wie die Hälfte der ganzen restlichen Weltbevölkerung. Aber auch wenn ich die jungen Bettler sehe, die lieber Sozialhilfe kassieren und den Tag genießen, als für das gleiche Geld acht Stunden täglich arbeiten zu gehen. Unfair! Zwei Beispiele aus unserer Zeit, die mich zum Nachdenken bringen über Ungerechtigkeit, aber auch über Vorurteile.
  • Wie soll ich das Gleichnis heute verstehen? Mir hilft der Versuch, die Menschen mit Gottes barmherzigen Augen anzuschauen, er sieht ins Herz, daher darf nur er urteilen. Und mir hilft das dreifache Liebesgebot: Liebe Gott, deinen Nächsten und dich selbst. Was dem entgegensteht, muss ich als Christ zumindest nicht widerspruchslos und tatenlos hinnehmen.
  • Barmherziger Gott, schenke mir den Mut, deiner Barmherzigkeit zu vertrauen, die Kraft, das zu verändern, was ich als falsch erkannt habe, und deine Weisheit für eine gute Unterscheidung.

Gespräch

Welche Gefühle kommen in mir hoch,
während ich hier bete und über Gottes Wort nachsinne?
Ich stelle mir vor, wie Jesus selbst neben mir sitzt oder steht,
und ich öffne ihm mein Herz.

Abschluss

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit, in Ewigkeit.

Amen

Wenn Ihnen das Beten auf dieser Seite gut getan hat oder wenn Sie Anregungen oder Ideen für uns haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag und Gottes reichen Segen!

Wenn Sie jetzt zum Ende kommen wollen, ignorieren Sie bitte den "Zurück"-Button und verlassen einfach die Sacred-Space-Seite.

Toggle Music

Die Gebets-Seite der irischen Jesuiten