User Settings

  • Background
  • Fade speed
  • Music
  • Text size
Choose a backgound theme.
Choose the speed the daily prayer fades between stages.
Choose music to play during the daily prayer.
Choose the size of the text for your daily prayer.

Matthäus 23:23-26

Das Wort Gottes

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt. Du blinder Pharisäer! Mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein.

Matthäus 23:23-26
  • Gedanken zur Schriftstelle von heute

    Active
    Default
    • Wenn Religion institutionalisiert wird, gibt es immer die Gefahr des Missbrauchs und der Heuchelei. Angestellte Religionsdiener singen kritiklos das Lied der Institution, von der sie bezahlt werden. Deshalb kritisiert Jesus im Evangelium die Pharisäer so heftig. Er wirft ihnen vor, Gott zu verfälschen, weil sie die wichtigsten Grundprinzipien der Religion übersehen: Gerechtigkeit, Glaube und Barmherzigkeit.
    • Oft braucht es eine Person, die auf Fehlentwicklungen aufmerksam macht und die Prioritäten wieder richtig setzt. Jesus tut das immer und immer wieder. Er trifft sich mit Sündern, die gegen das Gesetz verstoßen haben, er schenkt Heilung und Vergebung, wo andere nur verurteilen.
    • So wendet sich das heutige Evangelium besonders an jene, die hauptamtlich oder ehrenamtlich den Glauben verkünden. Sie sollen die Ideale der christlichen Botschaft unverfälscht darstellen, aber auch keine unüberwindbaren Hindernisse für Menschen errichten, die erst noch dabei sind, sich dem Evangelium langsam und schrittweise zu nähern. Diese brauchen von ihren Hirten Ermutigung und Barmherzigkeit, damit sie nicht von ihrem Glaubensweg abgeschreckt werden.
  • Gedanken zur Schriftstelle von heute

    Active
    Default
    • In aller Schärfe kritisiert Jesus die religiösen Autoritäten seines Volkes, die anderen schweren Lasten auf die Schultern legten. Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren so ängstlich darauf bedacht, das Gesetz möglichst buchstabengetreu einzuhalten, dass sie dabei das Liebesgebot, das wichtigste Gebot des Gesetzes, aus dem Blick verloren: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzer Seele und ganzer Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst."
    • Ich stelle mir vor, dass ich selber neben der Gruppe der Pharisäer stehe, an die Jesus seine kritischen Worte richtet. Fühle ich mich angesprochen? Stelle ich unrealistische Anforderungen an andere, ohne den gleichen Maßstab auch an mich selbst anzulegen?
  • Gedanken zur Schriftstelle von heute

    Active
    Default
    • Jesus setzt seine Kritik an den religiösen Autoritäten des Volkes fort. Sie dehnen religiöse Abgaben auf nebensächliche Dinge aus, vernachlässigen dabei aber entscheidende religiöse Grundsätze wie Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Statt sich innerlich dem Anruf Gottes weit zu öffnen, bleiben sie an Äußerlichkeiten hängen.
    • Schon immer haben Menschen gerne auf Äußerlichkeiten geachtet. Jesus mahnt uns: Je mehr wir uns nur mit vordergründigen Dingen beschäftigen, desto leichter verpassen wir, was uns wirklich weiterbringt und zum Leben führt. Ich mache mir bewusst, wie Gott mich mit liebendem Blick anschaut. Ihm brauche ich keine Rolle vorzuspielen. Gott liebt mich, wie ich bin und freut sich über das Gute, das in mir grundgelegt ist.

Mehr zu Sacred Space

Reflektieren

Im Kontakt bleiben

Die Gebets-Seite der irischen Jesuiten