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Matthäus 9:9-13

Das Wort Gottes

Als Jesus weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm. Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.

Matthäus 9:9-13
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    • Jesus sieht Matthäus - und er hat mehr in ihm gesehen als die anderen, die ihn als einen Zöllner und Sünder verachten. Es muss ein wertschätzender Blick, eine besondere Begegnung gewesen sein, eine Begegnung, die Matthäus verlockte, mitzukommen mit Jesus. Vielleicht ist in diesem wertschätzenden Blick etwas geschehen, das Andreas Knapp so wunderbar in seinem Gedicht ausdrückt: „ein Blick und du gehörst nicht mehr dir selber von nun an empfängst du dich aus angeschaut werden – Augenblick um Augenblick das Herz an ihn geschmiegt lockt der Staub der Straße mehr als das Dach überm Kopf denn in seinen Spuren reichen deine Schritte über jeden Gesichtskreis hinaus und brennender als Feuer wirst du in seiner nähe“ (aus: Andreas Knapp: Brennender als Feuer – Geistliche Gedichte)
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    • Jesus hat Matthäus den Zöllner gerufen und angenommen. Höre ich sein Rufen?
    • Die Pharisäer trauen sich nicht, Jesus direkt anzusprechen. Wie ist es bei mir? Rede ich hinter dem Rücken von Menschen?
    • Jesus will auch mir seine Barmherzigkeit zeigen. Wie möchte ich darum bitten?
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    • Wo sitze ich? Was ist mein Platz im Berufsleben, in der Gemeinde, im Freundeskreis? Wie steht es um meine Flexibilität und Beweglichkeit, wenn Jesus mich auffordern sollte, aufzustehen und neue Wege zu gehen?
    • Und auch das zweite Jesus-Wort kann ich mit in den Tag nehmen: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Inwiefern wäre das für mich ein Leitmotiv im Umgang mit Menschen am Rand oder sogar schon außerhalb gesellschaftlicher Konventionen?
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    • Mir ist eine „verbeulte“ Kirche lieber, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist. Ich will keine Kirche, die darum besorgt ist, der Mittelpunkt zu sein… Alle sind wir aufgefordert, diesen Ruf anzunehmen: hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit und den Mut zu haben, alle Randgebiete zu erreichen… (Papst Franziskus)
    • Wo will Jesus mich auffordern, meine Bequemlichkeit zu verlassen und auf Menschen am Rande zuzugehen?
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    • Ich mische mich unter die Jünger Jesu und schaue, wie Jesus Matthäus beruft – den Zöllner, der mit den Römern kollaborierte und die Menschen ausbeutete. Sehe die Tischgemeinschaft, die sich da in seinem Haus versammelt, all die anderen Zöllner und Sünder.
    • Und ich nehme wahr, was sich in mir regt – vielleicht Widerspruch, Anstoß wie bei den Pharisäern? Oder Dankbarkeit? Oder eine Sehnsucht?
    • Was auch immer sich in mir regt, ich halte es Jesus hin…
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    • Barmherzigkeit ist wohl das Schlüsselwort in diesem Text. Es hilft mir, vielleicht besser zu verstehen, warum Jesus immer wieder den Kontakt zu den Außenseitern sucht.
    • Wer sind hier und heute die „Zöllner und Sünder“? Wie will ich mich zu ihnen verhalten? Ich kann mich mit Jesus darüber beraten.
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    • Barmherzigkeit lautet das Schlüsselwort Jesu. Erst aus dieser Perspektive gewinnt der scheinbar banale Satz seine ganze Schärfe: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
    • Und es ist eine Absage an jede Art von Selbstgerechtigkeit! Ich frage mich, wen Jesus heute zu seinen Tischgenossen zählen würde?

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