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Tägliches Gebet - 2018-11-09

Gottes Gegenwart

Was bei mir anwesend ist, ist das was mich formen und lenken wird.
Ich sinne über Gottes Anwesenheit nach: bei mir, immer da, immer die Liebe,
unter vielen anderen Einflüssen, die mich berühren.
Ich halte inne und bete, dass Gott
mich formen und lenken möge, jetzt in diesem Augenblick.

Freiheit

Ein dicker, unförmiger Baumstamm würde es nie für möglich halten,
dass aus ihm eine Statue werden könnte, bestaunt als Wunder der Kunst;
niemals würde er sich dem Beitel der Bildhauerin unterwerfen,
die mit ihrer Begabung sieht, was sie daraus machen kann. (Hl. Ignatius)
Ich bitte um die Gnade, mich von meinem barmherzigen Schöpfer formen zu lassen.

Liebende Aufmerksamkeit

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt.
So schaue ich auf den vergangenen Tag zurück: was da war, was ich spürte.
Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich.
Gibt es etwas, was mir Leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

Das Wort Gottes

Johannes 2:13-22

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um.Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?Er aber meinte den Tempel seines Leibes.Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

Gedanken zur Schriftstelle von heute

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  • Jesus geht zum Paschafest in den Tempel. Der Tempel ist ein heiliger Ort, ein Ort der Gegenwart Gottes. Hier soll Gott an erster Stelle stehen. Vielleicht ist Jesus deshalb so wütend über die Händler und Geldwechsler im Tempel. Er sieht die Gefahr, dass durch die vielen Aktivitäten der eigentliche Zweck des Tempels aus dem Blick gerät: Gott zu begegnen und ihn anzubieten.
  • Gibt es in meinem Leben solche heiligen Räume, wo ich mich ganz Gott zuwenden kann, ohne von Nebensächlichkeiten abgelenkt zu sein? Ich bitte den Herrn um seinen Heiligen Geist, dass ich ihm in meinem Leben den Raum gebe, der ihm zukommt.

Gespräch

Wie hat Gottes Wort mich berührt? Ging es an mir vorbei?
Hat es mich getröstet, oder mich dazu bewegt, einen neuen Weg einzuschlagen?
Ich stelle mir vor, wie Jesus selbst neben mir sitzt oder steht;
ich wende mich ihm zu und teile ihm meine Gefühle mit.

Abschluss

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit, in Ewigkeit.

Amen

Wenn Ihnen das Beten auf dieser Seite gut getan hat oder wenn Sie Anregungen oder Ideen für uns haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag und Gottes reichen Segen!

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