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Tägliches Gebet - 2019-08-22

Gottes Gegenwart

Höre ich das Flüstern von Gottes Gegenwart
im Schweigen meines innersten Wesens,
in dem Noch-Nicht meines ersehnten Heil-Seins?
Weiß ich noch, wann ich Gottes Nähe zuletzt gespürt habe,
als wir zusammen unterwegs waren,
und ich mich durch Gottes Liebe umgeben ließ?

Freiheit

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen?
Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken?
Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können
damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Liebende Aufmerksamkeit

In der Gegenwart meines barmherzigen Schöpfers
gehe ich, so ehrlich wie ich kann, meinen Gefühlen des vergangenen Tages nach:
den Höhen, den Tiefen und den Ebenen dazwischen, auch dem "normalen" Lauf der Dinge.
Sehe ich, wo Gott in meinen Gefühlen dabei war?

Das Wort Gottes

Matthäus 22:1-14

Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert (eingeladen zu werden). Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

Gedanken zur Schriftstelle von heute

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  • Wie schon in den vergangenen Wochen konfrontiert uns das Matthäus-Evangelium auch heute mit einer befremdlichen, ja blutigen Geschichte.
  • Hier muss ich wohl an vielen Dingen vorbei hören und auf das Wesentliche achten. Dass dem Reich Gottes keine Beachtung geschenkt wird, das ist in der Welt, in der wir leben, fast der Normalfall. Die Reaktion des Königs kann mir wohl sagen, dass mir das nicht gleichgültig sein soll. Welche Wege sehe ich, meine Entrüstung angemessen auszudrücken?

Gespräch

Welche Gefühle kommen in mir hoch,
während ich hier bete und über Gottes Wort nachsinne?
Ich stelle mir vor, wie Jesus selbst neben mir sitzt oder steht,
und ich öffne ihm mein Herz.

Abschluss

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit, in Ewigkeit.

Amen

Wenn Ihnen das Beten auf dieser Seite gut getan hat oder wenn Sie Anregungen oder Ideen für uns haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag und Gottes reichen Segen!

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