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Tägliches Gebet - 2020-03-24

Gottes Gegenwart

Anwesend sein bedeutet ankommen, so wie ich bin, und mich dem Anderen öffnen.
In diesem Augenblick, in dem ich hier ankomme, ist Gott schon anwesend.
Ja, Gott wartet auf mich.
Gott sehnt sich danach, mit mir in Verbindung zu treten.
Noch mehr als mein liebster Freund, meine liebste Freundin.
Ich nehme mir die Zeit, um meinen Gott in Liebe zu begrüßen.

Freiheit

Ich bitte um die Gnade, an das zu glauben,
was ich sein und tun könnte,
wenn ich mich nur von meinem barmherzigen Schöpfer
weiter führen, formen und schaffen lassen würde.

Liebende Aufmerksamkeit

In Gottes barmherziger Gegenwart
lasse ich den vergangenen Tag nochmals vor mir ablaufen,
ab jetzt, rückwärts, Augenblick für Augenblick.
Ich sammle in mir alles, was gut und hell war. In Dankbarkeit.
Ich wende mich auch den Schatten zu, und schau, was sie mir sagen wollen.
Ich suche Heilung, Mut, Vergebung.

Das Wort Gottes

Johannes 5:1-16

Einige Zeit später war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war. Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh! Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat. Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen. Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh! Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh? Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte. Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt. Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.

Gedanken zur Schriftstelle von heute

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  • „Willst du gesund werden?” – Was für eine Frage an einen Menschen, der 38 Jahre krank war! Und doch eine berechtigte Frage. Ich stelle mir vor, was die Heilung für diesen Menschen bedeutet, der die letzten 38 Jahre am Teich Betesda liegend verbracht hat.
  • Geheilt zu werden bedeutet, auf die eigenen Beine gestellt zu werden, selbst gehen zu müssen. Bedeutet, sich nicht mehr mit der Krankheit entschuldigen zu können und nicht mehr anderen die Schuld für das eigene Ergehen geben zu können. Bedeutet, sich nicht mehr über die Krankheit definieren zu können und ein neues Selbstbild finden zu müssen.
  • Geheilt zu werden braucht mein Einverständnis, weil es mich herausfordert, als aufrechter Mensch vor Gott und den Menschen zu stehen.

Gespräch

Merke ich, wie ich reagiere, wenn ich mit Gottes Wort bete?
Fühle ich mich herausgefordert, getröstet, verärgert?
Jesus, so stelle ich mir vor, sitzt oder steht hier neben mir.
Ich spreche meine Gefühle aus, wie bei einem vertrauten Freund.

Abschluss

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit, in Ewigkeit.

Amen

Wenn Ihnen das Beten auf dieser Seite gut getan hat oder wenn Sie Anregungen oder Ideen für uns haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Tag und Gottes reichen Segen!

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